Geomantie

Das geomantische Orakel

Bei der Befragung eines Orakels durch Geomantie zeichnete man in früherer Zeit mit einem Stab eine beliebige Anzahl von Punkten in vier untereinander stehende Reihen in die Erde oder den Sand. Später schrieb man sie dann mit Feder oder Stift auf Papier. Heute können Sie dieses Punktieren auch am Computer machen.

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Auf diesen Seiten werden zur Befragung des Orakels Reihen mit einer beliebigen Anzahl von Punkten verwendet. Zur Auswertung werden diese Punkte gruppiert. Daraus entstehen die Siegel. Diese können Sie nach bestimmen Methoden deuten. Die Vorgehensweise finden Sie jeweils im Beispiel unter der Methode beschrieben.

Um das Orakel nach diesen Methoden befragen, können Sie aber genauso gut, grade oder ungerade Zahlenfolgen mit zum Beispiel Münzen oder Würfeln erzeugen.

Im Nachfolgenden finden Sie gebräuchliche Punktiermethoden: Der Richter, Die Zwölf, Die Neun und Das ja / ein Orakel) sowie Beispiele dazu.

Versetzen Sie sich, bevor Sie eine Frage stellen, in einen Zustand geistiger Sammlung. Dies ist bei allen divinatorischen Praktiken erste und unerlässliche Grundbedingung.
Die Antworten die sie erhalten werden, wirken manchmal etwas veraltet. Sie können Sie unbedenklich - sofern sie deren tieferen Sinn nicht verändern - anpassen.

Die Antworten sind meistens an Männer gerichtet bzw. werden in der männlichen Form verwendet. Natürlich können Sie auch hier innerlich die weibliche Form verwenden.

Oft ist auch von Verlust, Gefahr, Tod und Krankheit die Rede. Früher war das Leben schließlich viel gefährlicher und entbehrungsreicher. Wenn Ihnen dies Angst macht, sollten Sie dieses Orakel nicht befragen, beziehungsweise nur Fragen stellen, wo dies ohne Belang ist.

Die Tafeln und Methoden wurden in angepasster Form dem Katechismus der Wahrsagekünste von Gustav Gessmann, Berlin 1892 entnommen.